Ostheim v.d. Rhön
Adresse:
Ostheim v.d. Rhön
97645 Ostheim v. d. Rhön
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Kontakt-Adresse:
Tourist Information
Im Schlösschen 5
97645 Ostheim v. d. Rhön
Tel: 09777 - 1850
Fax:
E-Mail: tourismus@ostheim.de
Beschreibung:
Ostheim
WURTSMARKT 2012 am 13 und 14 Oktober. Bitte Vormerken
www.rhoener-wurstmarkt.de
Das Kultur- und Aktivzentrum Ostheim/Rhön liegt im Herzen Deutschlands inmitten der reizenden Mittelgebirgslandschaft Rhön. Ostheim bietet mit seinen Ortsteilen Urspringen und Oberwaldbehrungen großartige Möglichkeiten zur Entspannung und für den Urlaub in der Rhön. Ostheim wird gerne die “Perle der Streu” oder “Das Rothenburg an der Streu” genannt. Im oberen Streutal gelegen bildet die Stadt Ostheim (3.800 Einwohner) das Tor zu den östlichen Ausläufern der Hohen Rhön im Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen, ganz in der Nähe vom Kreuzberg und der Wasserkuppe.
Die heutige Lage im Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen spiegelt die wechselvolle Geschichte der "Perle an der Streu" wieder. So war der Luftkurort unter anderem bis zur Gebietsreform von 1972 eine thüringische Enklave unter bayerischer Verwaltung.
Geschichte
Ostheim/Rhön hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage, seines fruchtbaren Ackerlandes im Streutal und seiner fleißigen Menschen war der Ort stets begehrt und deshalb umkämpft. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts kehrte Kontinuität ein. Das Amt Lichtenberg und damit Ostheim stand dann fast vier Jahrhunderte hindurch unter der Landeshoheit der Thüringer Wettiner, zuletzt bis 1918 unter der Landeshoheit der Großherzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach. Heute präsentiert sich das Kultur- und Aktivzentrum Ostheim/Rhön als liebenswertes, gastfreundliches Städtchen für Handel, Gewerbe und Tourismus.
Tourismus
Inmitten einer reizenden Mittelgebirgslandschaft voller Naturschönheiten bietet Ostheim mit seinen Ortsteilen Urspringen und Oberwaldbehrungen großartige Möglichkeiten zur Entspannung. Moderne touristische Betriebe der Hotellerie und Gastronomie freuen sich über Ihren Besuch. Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen von “Urlaub auf dem Bauernhof” über Ferienwohnungen und Pensionen bis hin zu interessanten Hotels mit Komfort. Die Tourist-Information finden Sie hier: Im Schlösschen 5, 97645 Ostheim, Tel. +49 9777 1850.
Sehenswertes auf Schritt und Tritt
Das Kultur- und Aktivzentrum Ostheim/Rhön lädt Sie zu spannenden Entdeckungstouren ein. Unser Städtchen, das im Jahr 2004 sein 1200jähriges Bestehen gefeiert hat, bietet Ihnen Sehenswertes auf Schritt und Tritt. Entdecken Sie unsere historische Altstadt mit ihren Adelshöfen, Mühlen und Fachwerkhäusern!
Die Sehenswürdigkeiten im Überblick:
Kirchenburg
Die größte Kirchenburg Deutschlands steht in Ostheim und ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Sie ist mit einer Grundfläche von ca. 60 x 60 Meter nicht nur Deutschlands größte, sondern in ihrem einzigartigen Erhaltungszustand auch eine der schönsten Kirchenburgen überhaupt. Sie ist mit ihren fünf Türmen, sechs Bastionen sowie doppeltem Bering, unterteilt in mehrere Zwinger, wehrhafter ausgestattet als manche Höhenburg und stellt somit ein einzigartiges Kleinod spätmittelalterlicher Wehrbautechnik dar. Innerhalb der Burg steht im Zentrum die im Renaissancestil erbaute Kirche St. Michael.
Die Wehranlage
Im Grundriss ist die Kirchenburg von Ostheim/Rhön quadratisch und wie ein Mühlespielbrett gestaltet: Ein äußerer Mauerring, bis zu 5 Meter hoch, mit turmartigen Eckbastionen und in der Mitte zwischen den Eckbastionen je eine weitere Bastion. Der Innere Mauerring, bis 8 Meter hoch: drei der vier Ecktürme sind noch heute 25 Meter hoch. Der „Waagglockenturm“ an der südwestlichen Ecke ist zu besteigen. Die Türme stehen je 66 Meter voneinander entfernt. Das Tor, das die Altstadt mit der Kirchenburg verbindet, war früher der einzige Zugang zur Anlage. Außen zeigt es Kragsteine für ein Fallgatter. Ein eisenbeschlagener Torflügel zeigt die Jahreszahl 1622 und enthält eine kleine Tür zum Durchschlupf für Verspätete.
Die Keller und Gaden
Teils breite Wege, teils schicke Gassen mit Treppen, führen zwischen den hüttenartigen Aufbauten der Gewölbekeller hindurch. Diese Gaden waren früher wie die Keller in Privatbesitz und dienten als sicherer Aufbewahrungsort für Hab und Gut der Ostheimer Bürger. Die Gaden waren früher unterschiedlicher als heute gestaltet. Zur Bauerhaltung wurden sie von der Stadt vereinheitlicht. Die 66 Gewölbekeller dienen den Einheimischen bis heute als Vorratskeller.
Führungen
Erleben und entdecken Sie die größte Kirchenburg Deutschlands bei einer fachkundigen und unterhaltsamen Führung. Für Gruppen jederzeit möglich, für Einzelpersonen jeden Mittwoch (April – Oktober, 11:00 Uhr).
Stadtkirche St. Michael (1615 – 1619)
Das Herz der Kirchenburg bildet die evangelische Stadtkirche St. Michael. Das 16. Jahrhundert brachte Ostheim die Reformation. Das Gemeinwesen erlebt eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte. 1596 wurde Ostheim zur Stadt erhoben. Die Zahl der Einwohner hatte sich verdoppelt. Die alte Kirche von 1410 war nun zu klein. Die jetzige Stadtkirche ist eine der ersten nach der Reformation erbauten Lutherischen Predigtkirchen in Mitteldeutschland.
An der Südseite bildet der prunkvolle, im Renaissance-Stil erbaute Haupteingang den Blickfang. Der Kirchenraum mit seinen doppelten Emporen bietet über 1.000 Sitzplätze. Das Deckengemälde zeigt nach Offenbarung 4 und 5 den himmlischen Thron Gottes. Die Emporen sind auf die Kanzel mit den vier Evangelisten ausgerichtet. Um die Fenster an der Südwand herum wurden in Graumalerei christliche Symbole arrangiert: Gottes Liebe, Treue und Fürsorge sowie David und Goliath, Kain und Abel.
Ein altarartiges Bildrahmenwerk zeigt die Geschichte Jesu Christi. Gegenüber der Kanzel befindet sich der barock gestaltete Amtsstand as dem Jahr 1738. Im gleichen Jahr entstand auch die Orgel im Chorraum. Der Taufstein von 1619 zeigt biblische Bilder zur Taufe. Der steinerne Opferstock von 1910 lädt auch heute zum Spenden ein. Entlang der Wände sind beeindruckende Grabmäler aus der alten Kirche aufgestellt.
Das Orgelbaumuseum im Hanstein´schen Schloss
Das Orgelbaumuseum Ostheim befindet sich seit 1994 im Schloss Hanstein - einem spätmittelalterlichen Adelsgut. Neben der Erforschung zur Geschichte der Orgel steht der Aufbau einer Schau- und Studiensammlung im Mittelpunkt. So werden jeder musik- und geisteshistorischen Epoche entsprechende technische Details zugeordnet. Leicht verständlich ist der Bau einer Orgelpfeife und spezifischer Klang.
Tauchen Sie ein in die über 2000-jährige Geschichte der Orgel. Bei den klingenden Museumsführungen (nur nach Voranmeldung) entdecken Sie nicht nur Technik, sondern auch die virtuose Kunst der Organisten.
Kinder sind im Museum besonders willkommen! Ausgerüstet mit dem Entdeckerrucksack erkunden sie selbstständig das Museum und lösen an eigenen Kinderstationen so manch knifflige Aufgabe. Museumsmaskottchen "Orgelinchen" hilft dabei.
Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 10 - 12 Uhr; 13 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertag 13 - 17 Uhr. Schließzeiten: Montag und Dienstag, Februar, 1. - 15. November
Führungen und Informationen: Orgelbaumuseum Ostheim e.V., Paulinenstraße 20, 97645 Ostheim vor der Rhön, Tel: 09777-17 43, www.orgelbaumuseum.de
Historisches Rathaus
Nach Verleihung der Marktrechte 1586 als „altes Haus“ gekauft und gründlich umgebaut bzw. erneuert. Verkaufsfläche im offenen Erdgeschoss, Ratssaal im Obergeschoss, Erschließung nur über die Außentreppe. Fachwerk im Ostgiebel und der Nordoststrecke des Obergeschosses von 1587.
Täglich erklingt das Glockenspiel im Rathausturm: 11.01 Uhr - 15.01 Uhr - 18.01 Uhr. Zuerst erklingt der Stundenschlag, dann folgt eine kleine Tonfolge als Ankündigung zur eigentlichen Melodie. Das Repertoire der Glocken reicht vom Rhönlied über das Frankenlied bis hin zu Melodien des Rhöner Barockkomponisten Valtentin Rathgeber. An Sonn-u. Feiertagen erklingen Choräle zu Tagesbeginn.
Lichtenburg
In enger Beziehung zu Ostheim stand von jeher die Lichtenburg. Erste Befestigungen gab es auf dem der Stadt vorgelagerten Bergkegel wohl bereits im 12. Jahrhundert unter den Grafen von Henneberg. Seit dem 13. Jahrhundert war die Burg Herrschafts- und Verwaltungszentrum des Amtes Lichtenberg, zu dem immer auch Ostheim gehörte. Während der Fehden zwischen Fulda, Würzburg und den Grafen von Henneberg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde die Anlage verstärkt und der Turm neu gebaut. Damals hat man auch mehrere Wachtürme zur Beobachtung des Geländes errichtet, einer davon steht noch, die so genannte Ostheimer Warte südwestlich der Stadt. In den Bauernkriegen von 1525 nahm die Lichtenburg Schaden, wurde aber wieder erneuert. Mit dem Jahre 1680, als die Verwaltung des Amtes Lichtenberg hinunter nach Ostheim in das neue Amtshaus zog, verlor die Lichtenburg ihre Bedeutung und verkam zusehends.
Einen rigorosen Einschnitt brachte das Jahr 1816. Damals erwarben drei Ostheimer Kaufleute die Burg, und zwar mit der Absicht, die Gebäude abzureißen und als Baumaterial zu veräußern. Solcher Raubbau war damals gang und gäbe – Geschichte und Tradition standen nicht gerade hoch im Kurs, man sah eine neue Zeit anbrechen und unterschätzte die alte. Und als die Regierung des Großherzogtums Sachsen 1843 schließlich die Lichtenburg zurückkaufte, waren nur noch Reste der einstigen Größe vorhanden. Doch die Zeiten hatten sich geändert. Mittlerweile hatte sich nicht nur im politischen Bereich die Restauration durchgesetzt. Man besann sich wieder auf die Vergangenheit, beschäftigte sich mit der Historie auch in Ostheim. Hier gründete sich ein Verein zur Erhaltung und Verschönerung der Lichtenburg. Gleich 112 Bürger traten dem Lichtenburgverein bei, man sammelte eifrig Geld; legte bei den Aufräumarbeiten selbst Hand an und veranstaltete schließlich das erste Burgfest.
Gut erhalten ist der mächtige quadratische Bergfried (14. Jahrhundert). Aber auch das Haupttor im Renaissancestil sowie die Reste von Kemenate (1604), Palas und Kapelle (12./13. Jahrhundert) und Teile der Ringmauern lassen erahnen, welch kraftvollen Eindruck die Anlage einst bei Freund und Feind hinterließ.
Ehemaliges Amtsgericht
Das stattliche spätbarocke Gebäude mit 2 Obergeschossen wurde errichtet, als die Lichtenburg wegen Baufälligkeit nicht mehr als Amtssitz dienen konnte. Im 2. Stock waren Wohnräume für hohe Gäste, so z. B. für Johann Wolfgang von Goethe, der hier 1780 und 1782 weilte. (Briefe an Charlotte von Stein).
Die Ostheimer Warte
An der Verbindungsstraße Ostheim - Sondheim im Südwesten, befindet sich auf einer Anhöhe von 434 m die so genannte Ostheimer Warte. Dabei handelt es sich um einen runden Turm von etwa 7m Höhe, dessen Ursprünge im Mittelalter zu suchen sind.
Da in der unmittelbaren Umgebung – Mellrichstadt, Völkershausen, Stockheim, Bischofsheim, Münnerstadt und Niederlauer – weitere Warttürme zu finden sind, geht man davon aus, dass auch die Ostheimer Warte zu diesem Überwachungssystem gehörte. Allerdings sind Nachrichten über den Sinn und Zweck der Türme nur spärlich vorhanden und man ist nach wie vor auf Vermutungen angewiesen. Man kann aber davon ausgehen, dass sie in erster Linie als Signalstationen zu betrachten sind.
Der Turm ist zu Fuß von Ostheim aus bequem zu erreichen. Der Ort wurde mit Bänken und Tischen ausgestattet und lädt zum Verweilen ein. Der Eingang des Turmes ist über eine Treppe in etwa 3 m Höhe zu erreichen, und wer sich durch die Öffnung von 0,55 x 1 m gezwängt hat, wird von der Aussicht leider etwas enttäuscht sein, da die Bäume rundherum viel höher sind. Dennoch ist die Ostheimer Warte ein lohnendes Wanderziel für jeden Naturliebhaber.
Das Denkmal auf der „Sporkhöhe“ - Kleiner Lindenberg
Etwa um 1930 beklagte man in der Ostheimer Zeitung, dass das Denkmal in der Ahornpflanzung sehr gelitten habe. Schließlich wurde es 1951 erneuert. Es erinnert an den Kaufmann Kaspar Friedrich Spork, der am 03.09.1796 in Ostheim geboren wurde.
Seine Eltern waren der Posamentierer Kaspar und Katharine Spork. Das Elternhaus lag am sog. „Majorsberg“, es brannte am 22.05.1878 ab. Kaspar Friedrich erlernte das Handwerk des Vaters. Als nach dem Wiener Kongress wieder friedliche Zeiten kamen, gingen die Seidenwarengeschäfte wieder besser. Ein damals in Rouen/Frankreich sesshafter Ostheimer, der Posamentierer Jacob Spork, rief seine Verwandten auf, ihm junge Leute zu schicken. Kaspar Friedrich war der jüngste und folgte sofort der Bitte seines Vetters.
Durch seine Rechtschaffenheit und Bescheidenheit erwarb er sich bald Freunde. Er konnte sich selbständig machen, und Marie Catherine Leprince aus Rouen wurde seine Lebensgefährtin. Spork führte sein Geschäft mit solcher Umsicht, dass er zu Wohlstand gelangte. Ab 1832 besuchte er zusammen mit seiner Frau fast jedes Jahr seine Heimatstadt. Niemals verließ er sie, ohne die Armen bedacht zu haben. Am 11.05.1883 starb Spork im Alter von 89 Jahren. Da auch seine Frau „die glücklichsten Tage in Ostheim verbrachte“, sandte sie jährlich Geld für die Bedürftigen. Sie starb am 29.01.1891 mit 98 Jahren. Die Spork´sche Stiftung umfasste insgesamt 40.475,06 Mark. 1/3 sollte der Schule zufallen, 1/3 dem Krankenhaus und 1/3 den Armen der Stadt zukommen.
Dem Ehepaar verlieh die dankbare Stadt Ostheim 1880 das Ehrenbürgerrecht. Die Bildnisse beider Wohltäter fanden ein Ehrenplatz im Städtischen Krankenhaus, heute ist es das Orgelbau-Museum.
Hügelgräberfeld der Hallstattzeit (800 - 450 v. Chr.)
Auf der Flur "Vor dem kleinen Lindenberg" wurde 1989 dieses vormals vollständig verflachte Hügelgräberfeld beim Straßenbau entdeckt und von der Archäologischen Arbeitsgruppe ausgegraben. Dabei konnten 16 Hügelgräber untersucht werden.
Bestattung und Grabbau
Der Tote wurde im Festgewand, mit angelegtem Schmuck, an der Stelle der späteren Grabkammer auf einen Scheiterhaufen verbrannt. Die Knochenreste sammelte man in ein tönernes Gefäß, die Urne. Diese fand in einer ebenerdigen hölzernen Grabkammer Aufstellung, zusammen mit verschiedenen Gefäßen und einer Fleischbeigabe als Wegzehr für die Reise ins Jenseits. Um und über die Grabkammer schichtete man aus Steinen und Erde einen Grabhügel, der von einem Steinkranz eingefasst war. Jeweils ein Hügel war einem Verstorbenen gewidmet. Nur in einem Hügel waren vermutlich die Reste mehrerer Toten bestattet. Darauf deuten die vier Urnen dieses Grabes hin.
Rekonstruktion des Hügelgräberfeldes
Die Steinkränze und Steinpackungen waren sehr gut erhalten. Dies erlaubte eine Rekonstruktion des Gräberfeldes als anschauliches archäologisches Denkmal. Sie fand mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung, der Stadt Ostheim und des Landesamtes für Denkmalpflege statt. Die Steinstelen auf den Hügeln fanden sich während der Ausgrabung. Der in einem Halbschnitt wieder errichtete Hügel Nr. 10 zeigt den Aufbau der Hügelgräber aus Grabkammer, Steinpackung, Steinkranz und Erdhügel.
Fundstücke aus diesen und weiteren in der Umgebung gefundenen vorgeschichtlichen Gräbern sind im Rhön-Museum in Fladungen ausgestellt.
Das Hügelgräberfeld ist bequem von Ostheim zu erreichen. Da es sich ausschließlich um befestigte Wege handelt, können Sie auch das Fahrrad oder das Auto benutzen. Vor Ort befindet sich eine reich bebilderte Schautafel, auf der es viele weitere Informationen zu Funden und weiteren Hügelgräberfeldern in der Umgebung gibt.
Schnepf 1696
Die Eckpfosten im Obergeschoss der Scheune ist kunstvoll mit einer männlichen Figur beschnitzt. Der Sage nach ist dies der „Ritter von Schnepf“. Weiter hinten ist die Trücke sichtbar, ein Laubengang zum Trocknen von Zwiebeln, etc. Zu beachten auch die Papyrussäule am Ende der Trücke.
Altenstein´sches Schloss
Eigentümer waren der „Marschalk von Ostheim“ (ehem. auch Untermarschalkscher Hof genannt) und nach 1626 die „von Stein zum Altenstein“. 1621/22 Münzprägung, die wegen schlechten Feingehaltes wieder eingestellt werden musste. Heutiges Gebäude um 1740 erbaut.
Gelbes Schloss - Rosenauischer Hof
1590 erwarb C. von Stein zu Nordheim den Hof von einer Dame von Rosenau aus Coburg. Der Syndicus der Ganerbschaft hatte hier seinen Sitz. Zerstörung im dreißig-jährigen Krieg, ab 1656 wieder erbaut. Das Zierfachwerk ist heute verputzt. Im Gartensaal wurden um 1800 Theaterstücke aufgeführt.
Öpptisches Schloss
Das von Oeppen´sche Schloss schien mit großem Aufwand erbaut worden zu sein. Als der Herzog 1663 dem Amtsverweser den Auftrag erteilte, sich nach einem Ritterhof umzusehen, der sich zu einem Fürstensitz eigne, empfahl dieser in erster Linie den von Oeppen´schen Hof in Ostheim "darinnen ein fürstlicher Ansitz mit geringen Kosten fuegliche anzurichten".
Das Hanstein´sche Schloss
Das Hanstein´sche Schloß liegt am östlichen Rand der Altstadt. Seine Ursprünge gehen auf das 15.Jh. zurück, wo es als Eigentum der für Ostheim so bedeutenden Familie von der Tann belegt ist. An der Wende zum 17 Jh. im Renaissancestil ausgebaut, war es zwischen 1687 und 1754 im Besitz derer von Hanstein. Heute bietet es nach aufwendiger Rekonstruktion dem Orgelbaumuseum den adäquaten architektonischen Rahmen.
Gerberhaus im Steinig
Ehemals zwei Gebäude, die im Jahr 1900 zusammengefasst wurden. Der Dachboden diente zum Trocknen der gegerbten Felle, weshalb zur guten Durchlüftung beide Seiten mit durchlaufenden, offenen Schleppgauben versehen sind. Eine solche Konstruktion ist nur hier in Ostheim zu finden.
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