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Schwäbischer Wald Weg

Adresse:

Schwäbischer Wald Weg

71540 Murrhardt
Tel:
Fax:
E-Mail:

Kontakt-Adresse:

Fremdenverkehrsgemeinschaft Schwäbischer Wald e.V.
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen
Tel: 07151 5011376
Fax:
E-Mail: info@schwaebischerwald.com

Beschreibung:

Einen Querschnitt durch die Naturschönheiten und die Geschichte des Schwäbischen Waldes bietet der "Schwäbische Wald Weg".

Drei der wildesten Schluchten, romantische Bachläufe und aussichtsreiche Höhen begleiten die Wanderer. Die römische Vergangenheit wird erlebbar gemacht und es gibt reichlich Gelegenheit
Burgen und Schlösser zu bewundern. Entlang der 84 Kilometer langen Strecke bieten zahlreiche Zeitzeugen Einblicke in die Geschichte alter Handwerkskunst, die spannende aber erfolglose Suche nach Silber und die Baukunst der alten Burgherren.
Der Schwäbische Wald Weg kann an fünf Tagen am Stück oder in mehreren Teiletappen entdeckt werden.

Den ersten Abschnitt könnte man auch die „römische Etappe“ nennen: es geht von Murrhardt aus über weite Strecken am Limes entlang bis nach Grab. Schon am Ausgangsort gibt es viel
zu entdecken, etwa das 2010 freigelegte römische Kastellbad oder zahlreiche weitere archäologische Funde aus Murrhardts Geschichte als „vicus murrensis“, Kastellstandort und zivile römische Grenzstadt. Viele Zeitzeugen findet man im Murrhardter Carl-Schweizer-Museum, wo auch eine virtuelle Reise entlang des Limes möglich ist. Ganz real führt uns der Weg
dann am Limes entlang, wo man stellenweise die Graben-und-Wall-Struktur der antiken Grenzanlage noch erkennen kann.
Auch Wachtturmfundamente, bei Grab sogar ein vollständig rekonstruierter Turm, sind zu sehen. Von Grab nach Mainhardt geht es über landschaftlich reizvolle Pfade auf den Höhen des Schwäbischen Waldes, unterbrochen durch den Naturspur-Pfad bei Erlach und den Fuxi-Naturerlebnispfad im idyllischen Tal der Rot. In Mainhardt mit seinem sehenswerten Römermuseum und einem nachgebauten Limesabschnitt kann man noch einmal tief eintauchen in die römische Geschichte.
Weiter führt der Weg durch Räuberland: zwischen Mainhardt und Wüstenrot trieb um 1770 eine berüchtigte Räuberbande ihr Unwesen. Wir passieren die Räubernester Gögelhof und
Ammertsweiler, bevor der Finsterroter See zu einer Badepause oder einer kleinen Extra-Runde auf dem Dachsi-Naturerlebnsipfad einlädt.
Ein angeblicher Silberfund löste 1772 einen Silberrausch aus. In Wüstenrot besteht die Gelegenheit – wie schon in Großerlach – in einen Silberstollen hineinzuschauen. Auch am
Spiegelberger Wetzsteinstollen kann mehr über die Bergbauunternehmungen in dieser Gegend erfahren werden.
Wildromantisch wird es in der Bodenbachschlucht und der Hüttlenwaldschlucht, die wir nacheinander auf dem Weg durch Spiegelberg durchqueren. In Oppenweiler macht die
Burg Reichenberg den Auftakt zur „Burgenetappe“ bis Sulzbach. Es folgt das Wasserschloss der Ortsadeligen und nach einem Spaziergang entlang der Murr das hübsche Sulzbacher
Schloss Lautereck.
Eine weitere spektakuläre Schlucht liegt mit der Hörschbachschlucht auf dem Weg. Dazu müssen wir aber erst hinauf nach Ittenberg, bevor wir bei der Rottmannsberger Sägmühle in
das verwunschene Bachtal einsteigen und am Ende wieder am Ausgangspunkt in Murrhardt ankommen.

Downloads:

GPX: http://karte.wanderwalter.de/np-sfw/382674_Schwaebischer-Wald-Weg.gpx
OVL: http://karte.wanderwalter.de/np-sfw/382674_Schwaebischer-Wald-Weg.ovl
KML: http://karte.wanderwalter.de/np-sfw/382674_Schwaebischer-Wald-Weg.kml