Mühlacker Weg
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Schwäb. Albverein Mühlacker
Obere Au 8
75417 Mühlacker
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Bildnachweis: Stadtverwaltung Mühlacker
Mühlacker Weg
Beschreibung des Wanderweges
Der Mühlackermer Weg, 54 km lang, beginnt bei der Turnhalle im Käppele und ist mit den Stadtfarben von Mühlacker, gelb-blau-gelb, gut bezeichnet. Das angrenzende Sportzentrum macht es möglich, daß genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Vom Enztal, mit einer N.N.Höhe von 220 m, geht der Weg nach dem Freibad, in Richtung B 10, die überquert wird. Den Weg, der von der Unterführung kommt, gehen wir geradeaus weiter und folgen dem mittleren Weinbergweg bis zum Steinbruch, auf dem Trampelpfad kommen wir zum Weg auf den Sengach. Bei der Kläranlage kommen wir auf ein gutes Sträßchen, auf dem wir links, über einen kurzen Anstieg zum Waldenser-Weiler Sengach kommen. Wir bleiben auf dem Ortsweg der 1699 erbauten Waldenser-Siedlung bis zum Gasthaus *Schöner Baum*, gehen etwa 100 m links bis zu dem Sträßchen, das von Westen einmündet und auf dem wir rechts weitergehen.
Inzwischen sind wir auf der Höhe 311,7 m, gehen nahezu eben weiter bis zum Enzberger Steinbruch und überqueren dort die L 1173. Genau gegenüber wandern wir in westlicher Richtung weiter, kommen südlich an einem Aussiedlerhof vorbei und erreichen nach etwa 600 m das Sträßchen nach Dürrn, auf dem wir nach links (Süden) weitergehen.
Das Gewann, in diesem Bereich, hat die Bezeichnung Tailfingen, es ist der Name eines Urdorfes aus der alemannischen Landnahme zwischen 260 und 496 n.Chr. . Das ehemalige Dorf wurde in derselben Urkunde(Lorsch) um 1100 zum letzten Mal erwähnt, in der Enzberg erstmals erwähnt wird.
Auf dem Dürrner Sträßle erreichen wir die Straße Enzberg-Kieselbronn (K 4526), diese wird überquert und auf dem Weg neben dem Ortsbach - auch Schlupfgraben - gehts weiter bis zum Friedhof. Wir befinden uns jetzt vor dem Gaulsgraben, den wir in südwestlicher Richtung, bis kurz vor dem Waldrand hinaufwandern. Nahezu in entgegengesetzter Richtung der Gemarkungsgrenze mit Kieselbronn entlang, gehen wir weiter. Nach etwa 600 m verlassen wir nicht den Wald, sondern gehen rechts, nach Süden, hinauf zum Pavillion, 330 m über N.N., der zu einer Rast einlädt. Neun Kilometer sind wir bis jetzt gewandert und können nun die Aussicht ins Enztal, nach Niefern und Mühlacker geniessen.
Der Weg, entlang am Waldrand, geht leicht abwärts und führt uns an der ehemaligen Burg Enzberg vorbei, der Burggraben ist noch gut sichtbar. Die Kirche , an der wir vorbei kommen wurde erst 1832 erbaut.
Auf dem Rathausplatz ist nicht nur das Rathaus als schöner Fachwerkbau anzusehn, sondern auch das *Schlößle*, es steht am Anfang der Kieselbronner Straße rechts und wurde 1583 bis 1596 von der Witwe eines Herren von Neuneck gebaut. Zwei Wappen sind an der Westseite noch zu sehen.
Wir verlassen den Rathausplatz bis zur Eisenbahnunterführung, hier nach 11 km, ist die erste Abzweigung nach Mühlacker.
Der Abzweigungsweg geht zur Dr.Simons-Straße und über den Weg zwischen Bahn und Hang , dem wir bis zum Steinbruch folgen. Hier wird die B 10 überquert und wir folgen dem Radweg oder gehen auf dem Enzdamm zurück nach Mühlacker.
Der Hauptweg geht von der Eisenbahnunterführung bis zur alten B 10. Über den EVS-Kanal gehen wir vorbei am Einkaufszentrum Schrammel zur Unterführung der neuen B 10 und anschliessend über den Enzsteg.
Das Enztal hat hier eine Höhe von 226 m NN. Wir gehen rechts zum *Herzogstein*.
Er erinnert an Herzog Friedrich, der am 15. März 1604 hier angefangen hat, sein Land zu bereisen und am 14. April 1604 hier seine Landumrundung wieder beendete.
Zum Aufstieg zum Hangenstein muss man ein Stückchen zurückgehen, um auf Serpentinen die erste Höhe zu überwinden. Durch den Segelflugbetrieb bedingt musste der Weg westlich der Gemeindegrenze bezeichnet werden. Daher müssen wir etwa 300 m nach rechts, in Richtung Südwesten, dem Wald entlang gehen und dann links hinauf zur Höhe 330,1 m NN., am zweiten Waldeck, von wo wir einen herrlichen Blick haben. Weiter geht es bergauf bis zur Eppinger Linie.
Die Eppinger Linie ist eine Verschanzungslinie, die in den Jahren 1695 - 1697 meist in Fronarbeit gebaut wurde. Die 86 km lange, mit Schanzen und Wachtürmen versehene Verteidigungslinie, ging von Neckargmünd über Sinsheim, Eppingen, Sternenfels, Mühlacker bis nach Pforzheim. Ludwig von Baden, genannt der *Türkenlouis*, hat dieses Bauwerk zum Schutz gegen die vorher immer wiederkehrenden Übergriffe französischer Truppen, zum Beispiel die Schlacht bei Ötisheim 1692, bauen lassen. Die Verschanzungen haben sich bewährt. denn sie wurden in größerem Umfang nicht angegriffen.
Nun geht unser Weg der Schanze entlang, der wie auch der HW 10 dem Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg, der mit einem roten Balken bezeichnet ist.
Die zweite Abzweigung bei km 15,5, vom Ausgangspunkt, ist die alte Plattensteige und führt über Dürrmenz nach Mühlacker (4 km) zurück.
Wir gehen weiter dem Waldrand entlang, queren die L 1134, gehen durch die Baum- und Gartenanlage zum westlichen Waldrand vom Enkertsrain und nach einem kleinen Versatz bis zur K 4504. Im spitzen Winkel gehen wir leicht abwärts zur L 1125, überqueren diese und kommen zum Getreidespeicher. An diesem führt der Weg südlich vorbei, der Grasweg macht nach 500 m einen Haken, der in ein Sträßchen mündet, das auf ein Brückle zuführt. Hier geht man rechts, dem Waldrand entlang nach Süden, bis ein Sträßchen von links einmündet, auf dem wir in nordöstlicher Richtung, bis zum nächsten Feldweg weitergehen.
Von hier gehts über die kleine Anhöhe über den nächsten Feldweg links zum Waldeck, wir gehen jetzt rechts abwärts, dem Waldrand entlang bis zum Schotterweg im Täle, auf dem wir ein Stück talaufwärts gehen bis von links, im spitzen Winkel, ein verschmutzter Waldweg einmündet. Auf diesem zerfurchten Weg gehen wir bergan bis zur Waldwegkreuzung und folgen dem Weg rechts, der im spitzen Winkel leicht ansteigt und bis zur K 4502 führt.
Wir halten uns rechts und folgen der Straße nach Süden bis nach etwa 170 m links der Wald aufhört. Diesem Waldrand gehen wir entlang, bleiben auf diesem Weg nach Osten, auch über die Ackerfläche hinweg zum *Laiern*. Nach etwa 500 m mündet links, im Norden, ein Weg ein , unsere dritte Abzweigung, bei km 23.
Die dritte Abzweigung führt durch den Wald nach Norden zur Höhe 350,2 m N.N., auf dem Heerweg hinunter nach Großglattbach, hinauf zum alten Postweg und auf dem Schlackenwegle nach Lomersheim. Mühlacker erreichen wir auf dem neuen Hochwasserschutzdamm und der alten Lomersheimer Straße (9 km).
Auf dem Hauptweg geht es in östlicher Richtung weiter bis zum Iptinger Weg, nach 400 m gehen wir ein kurzes Stück nach rechts und dann auf dem Sträßchen abwärts bis zum Waldrand auf der linken Seite. Jetzt folgen wir dem Waldrand zuerst links, dann rechts bis hinunter zum Waldeck, dort finden wir einen kleinen Weg, der nach links in den Wald hineingeht. Nach einem kurzen Stück stösst unser Weg auf einen zweiten, dem wir nach links bis zu einer Mulde, in der die Gemeindegrenze verläuft, folgen. Weiter gehts auf einem Weg der nach rechts abwärts führt. Wir stoßen, nahe am Waldrand, auf einen breiteren Weg, dem wir nach links, Richtung Norden, folgen. Das Kreuzbachtal ist nahe. Bei einer aufgelassenen Erddeponie betreten wir das offene Tal. Am *Schloßbuckel* und den Seen der Kläranlage vorbei geht es rasch abwärts.
Wir befinden uns schon auf der Gemarkung Aurich. Wir müssen das Tal oberhalb einer Klinge in nördlicher Richtung verlassen, links und oberhalb des ersten Querwegs steht eine Grillhütte, bei der eine Rast eingelegt werden kann.
Unser Weg führt noch weiter hinauf zur L 1125, der wir nach links ein Stück folgen und sie beim Waldeck überqueren. Wir folgen dem Waldrand nach Westen, werfen auch einen Blick nach Süden, dort sehen wir die Gemeinden Nußdorf und Hochdorf. Beim Weitergehen sehen wir bald das Schild *Glattbacher Pfad*, der nach rechts hinuntergeht. Vor dem Waldrand geht es dann links ab, auf den Bruderhausweg, der zum Witthauweg führt. Den Wald lassen wir für einige Zeit hinter uns und im Tal sehen wir bereits das E-Werk der ENBW, unser nächstes Ziel.
Das E-Werk wurde 1920 an der engsten Stelle der Schleife erstellt. Durch einen 135 m langen Stichkanal fliesst das Enzwasser mit 7 m Gefälle den 3 Turbinen zu. Tagesleistung etwa 15.000 kWh.
Wir gehen weiter nach Norden bis zum Enzsteg, hier beginnt die vierte Abzweigung, nach 32 km.
Die Abzweigung führt über Mühlhausen, Lomersheim nach Mühlacker und ist 7 km lang.
Nach dem Steg geht es nach links bis zur Staffel, die aus 320 Stufen und einer Leiter mit 7 Sprossen besteht. Oben kommt man auf die K 4505, dieser folgen wir nach rechts zum Enzblick, den wir geniessen.
Demjenigen, dem der Aufstieg zu steil ist, kann die bezeichnete Route einschlagen.
Vom Enzblick geht es zurück zum ausgeschilderten Weg, der bis zum Lugwald auf derselben Trasse wie der Albvereins-Weg, roter Balken, verläuft. Hier befindet sich die fünfte Abzweigung nach Mühlacker mit 4 km.
Der Hauptweg geht geradeaus weiter den Hang hinunter zur Hohleiche. Hier muss der Bahnhof angerufen werden , damit die Schranke geöffnet wird.
Es geht nun durch den Wald bis zur B 35. Bevor wir diese überqueren, müssen wir ein Stückchen nach links gehen, um ins Schmiebachtal zu kommen.Der Schmie abwärts folgend kommen wir zu einer Brücke, die überquert wird. Wir gehen geradeaus weiter bis zum Wald, den wir gleich betreten.
Vor dem Wald geht links die sechste Abzweigung ab, bei km 39. Die Abzweigung führt über Lienzingen nach Mühlacker, Länge 7,5 km.
Im Wald geht es links weiter hinauf und hinunter den Zeichen folgend bis zum Burgbergweg. Dieser geht weiter zur *Alte Burg*. Einst stand dort eine keltische Fliehburg mit mächtigen Wallgräben aus der Früheisenzeit, 800 - 400 v. Chr.. Unser Weg geht unten nach links weiter zur L 1134 und von hier zum Lienzinger Eichelberg, mit einer herrlichen Aussicht.
Jetzt gehts bergab und unterhalb der Weinberge geht ddie siebte und letzte Abzweigung, nach 46 km weg.
Die Abzweigung führt über das Kelterle zur K 4512 nach Lienzingen und Mühlacker, 8,5km.
Der Mühlackermer Weg verläuft jetzt auf der Gemarkung Schmie. Durch Wiesen und Acker, die B 35 überquerend, kommen wir nach Schmie, mit schönen Fachwerkhäusern. Gegenüber der Kirche geht es ins Schmietal und hinein in den Wannenwald, in dem uns wieder Schanzen begegnen, die zur Eppinger Linie gehören und bereits beschrieben wurden.
Wir kommen zum Sauberg mit der Sternschanze und der 1991 erbauten *Chartaque* (Wachturm) und weiter am Waldrand entlang hinunter zu den Weinbergen. Auf einem Sträßchen und der Straße nach Schönenberg folgend kommen wir zum Haldenhof. Von hier gehen wir ein Stück der Eisenbahn entlang bis zum Steg nach Erlenbach. Im Erlenbachtal wandern wir abwärts nach Mühlacker. Nach dem zweiten Durchlass gehen wir gleich rechts über den Erlenbach, diesem folgen wir bis zur Goethestraße, weiter über die B 10 ins Käppele zur Turnhalle, unserem Ausgangspunkt.
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GPX: http://karte.wanderwalter.de/np-sh/315621_Muehlacker-Weg.gpx
OVL: http://karte.wanderwalter.de/np-sh/315621_Muehlacker-Weg.ovl
KML: http://karte.wanderwalter.de/np-sh/315621_Muehlacker-Weg.kml